Ursprung des Lach-Yoga

     Ursprung der Lachforschung

Lach-Yoga kann man lernen

Dem indischen Mediziner Dr. Madan Kataria ist es zu verdanken, dass wir heute eine systematische Methode zur Verfügung haben, mit der wir gezielt heilsames Lachen trainieren können: das Lach-Yoga, auch Hasya-Yoga genannt.

Warum heißt es Lach-Yoga oder Hasya-Yoga?

Hasya bedeutet in der Sanskrit-Sprache „Freude/Humor“, und bezeichnet in seiner reinen, nicht intellektuellen Form das „grundlose“ Lachen, „die Freude, die von Innen kommt, ohne ersichtlichen Grund.“

Einfach lachen  – ohne erkennbaren Grund. Ist das wirklich wirksam?

Beim Hasya-Yoga geht man davon aus, dass die Wirkung des Lachens unabhängig vom Grund des Lachens ist. Tatsächlich tut es unserem Körper gleich gut, ob wir das Lachen absichtlich (oder „künstlich“) durch Übungen herbeiführen, oder ob wir spontan über einen Witz lachen. Tatsächlich kann man allein durch ein Nach-Oben-Ziehen der Mundwinkel dem Gehirn das Signal geben, dass es Endorphine ausschüttet, Botenstoffe, die „glücklich machen.“

Nach dem Grundsatz: „Fake it, until you make it“ - „tue so, als ob, bis es eintritt“ - kann man anfangs „gespielt“ lachen, bis sich nach einiger Zeit das natürliche Lachen seinen Weg bahnt.

Wie funktioniert Lach-Yoga?

Beim Lach-Yoga werden traditionelle Techniken des Yoga, wie Dehn-, Atem- und Lautübungen, mit  pantomimischen Übungen verbunden. Der Trick dabei ist, dass dadurch der Körper freudig „passend“ reagiert und durch Blickkontakt und Gruppendynamik echtes Lachen entsteht.

 Wo finde ich Lach-Yoga?

Bei mir – in meinen Workshops und Seminaren. Und vielleicht sogar bei Ihnen in der Nähe. Denn es gibt mittlerweile immer mehr Lach-Yoga-Trainer/innen und Lachklubs.
Und auf der ganzen Welt! Kataria gründete 1995 den ersten Lachklub in Indien. 2007 gibt es mehr als 6000 Klubs weltweit.

Und an jedem ersten Sonntag im Mai wird der Weltlachtag gefeiert.

Krankenhaus-Clowns, Selbstversuche, Journalisten und Wissenschaftler

Nicht zuletzt durch den Arzt, Aktivist und Clown Hunter „Patch“ Adams, der das „Gesundheit! Institute“ gründete und dessen Leben auch verfilmt wurde, wissen die Menschen von der für Leib und Seele heilsamen Wirkung des Lachens. Seine Erkenntnisse bahnten den wissenschaftlichen Weg für all die Krankenhaus-Clowns, die heutzutage dafür sorgen, dass schwer kranke Kinder und  Erwachsene für einen kurzen Moment aus ihrer Situation herausgetragen werden. Dadurch erhöhen sich die Chancen, dass die Genesung schneller voranschreitet. Belegzeiten der Krankenhausbetten sowie der Einsatz von Medikamenten verringern sich.

Dr. William Fry von der Standford University in Kalifornien prägte Anfang der 60er Jahre den Begriff „Gelotologie“ - die Wissenschaft vom Lachen. Die Lachforschung wurde eine wissenschaftliche Disziplin. Mit ihr untersucht man die körperlichen und psychischen Aspekte und Wirkungen des Lachens.

Im Zuge dessen untersuchte der Psychoneuroimmunologe Lee S. Berk von der Loma Linda University in Kalifornien die positive Wirkung des Lachens auf das Immunsystem. So kann Lachen natürliche, körpereigene Killerzellen aktivieren, die eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen spielen.

Der Wissenschaftsjournalist Norman Cousins schaffte es Mitte der 70er Jahre, im Selbstversuch seine durch eine chronische Wirbelsäulenentzündung hervorgerufenen Schmerzen zu lindern und am Ende ganz zu heilen. Er setzte sich ganz bewusst einer Therapie der „positiven Gemütszustände“, einer „Lachkur“ aus – er las systematisch lustige Bücher und ließ sich durch witzige Filme zum Lachen bringen.

Zitate

 Es ist der revolutionärste Akt in unserer Gesellschaft  öffentlich glücklich zu sein. 
                                                                   Patch Adams 

Wenn man richtig lacht, vergisst man sich selbst. 
In diesem Zustand empfindet man eine Menge positiver Gefühle.


Wir lachen nicht,
weil wir glücklich sind. Wir sind glücklich, weil wir lachen.
                                                                     
                                            
Dr. Madan Kataria

    Telefon: 089-89 54 69 62   Mobil: 0157-716 24 229
 
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